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Faith in Action

Gott ist ein missionarischer Gott! Er liebt die Verlorenen und die Armen von ganzem Herzen und will sie finden. Bist du bereit, einen missionarischen Lebensstil zu entwickeln und den Menschen grosszügig zu dienen?
 
Ein halber Tag pro Factory Woche (durchschnittlich auf's Jahr gesehen) ist reserviert, um ganz praktisch einen missionarischen Lebensstil zu trainieren. Du arbeitest in verschiedenen Projekten mit, die von lokalen Gemeinden entwickelt wurden, um den verlorenen und sozial Benachteiligten zu dienen. Nicht die Programme oder Kurse, sondern der neu gewonnene Lebensstil wird dich verändern!




Erlebnisberichte aus den Projektzeiten

Februar 2011
Der Dienstagmorgen (Projektzeit im DAN - Dienst am Nächsten der Vineyard Bern) war super! Die Leute mit denen ich sprechen konnte (sogar wenn es oft nur kurze Begegnungen waren), berührten mich. Ich merkte wie mein Herz zu klopfen begann und ich ein Herz habe für Menschen in Not oder Menschen aus anderen Kulturen. Es machte mich auch traurig zu sehen, wie arm gewisse Leute in unserer "reichen" Schweiz sind. Ich ging dankbar nach Hause. Ich fühle mich überreich beschenkt und möchte diese Dankbarkeit in meinem Herzen verankern.
by Mirjam



August 2008
Die Factoryaner waren in drei Gruppen an drei verschiedenen Orten (Zürich, Bern, Solothurn), für 3 Tage ohne Geld unterwegs, um den Menschen zu dienen! Hier ein kleiner Erlebnisbericht einer Factoryanerin aus Zürich:  
 
Factory on the Road
Es ist unglaublich viel passiert. Ich weiss gar nicht wo anfangen…
Als ich erfuhr, dass wir nach Zürich gehen konnten, freute ich mich riesig. Ich war gespannt was wir sehen und erleben werden. Zu Beginn brauchte ich Überwindung auf die Randständigen Menschen zuzugehen. Doch bereits nach dem ich mich neben einen Alkoholiker setzte ging schon die Diskussion über Fussball los. Nach jedem Gespräch war es für mich leichter. Es schockte mich, als ich erfuhr dass 4500 registrierte Prostituierte in Zürich arbeiten. Die meisten machen es, weil sie keine andere Wahl haben. Es macht mich betroffen und traurig über das Elend in Zürich, auch über die vielen Alkoholiker und „Drögeler“. Mir wurde einmal mehr bewusst wie wichtig es ist, dass Kinder in einer stabilen Familienstruktur mit Liebe und Geborgenheit aufwachsen können. So wie ich es einschätze, haben viele dieser Menschen Probleme in der Familie.
Gott überraschte mich immer wieder, mit seinem "timing" und der Art und Weise, wie er uns mit Essen versorgte. Dies war einfach der Hammer! Wir wurden reich beschenkt und hatten Essen im Überfluss. Auch schenkte er uns immer wieder gute Begegnungen, meistens immer dann, wenn wir es nicht erwarteten.
Die Begegnungen mit einigen „Randständigen“ (sie hassen dieses Wort übrigens…) stimmte mich traurig. Ich war hilflos. Was sagt man einem aufgelösten Mann, der seinen Freund von der Gasse verloren hat? Jedoch erfüllt es mich wieder mit Hoffnung als uns eine Mitarbeiterin des „Chrischte Hüslis“ erzählte, dass der Verstorbene, sein Leben Jesus gegeben hatte.
 
Folgendes habe ich gelernt aus dieser Woche: Auf Gott vertrauen lohnt sich, es ist das grösste Abenteuer!!!
Agnes (mitte)




Erlebnisbericht aus der Projektzeit im Oktober 2008
Die Factoryaner besuchten die Arche in Burgdorf (eine Therapeutische Gemeinschaft, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine Therapie und ein Zuhause bietet). Sie durften nicht nur in die Arbeit reinschauen, sondern verbrachten auch Zeit mit den Bewohnern, um sie kennenzulernen. Die Arche wurde von Christen gegründet und wird nach christlichem Leitbild geleitet. Die Arbeit ist eng vernetzt mit der Bewegung Plus Burgdorf (Christliches Lebenszentrum Burgdorf).

Besuch in der Arche
Den Nachmittag und Abend in der Arche erlebte ich genial. Ich hatte viel Spass mit den Bewohnern beim Tischfussballspielen. Ich empfand es als sehr wertvoll Gemeinschaft mit ihnen zu pflegen und nicht nur die Institution "Arche" anzuschauen. Ich glaube, auch die Bewohner schätzen dies sehr. Vorgängig befürchtete ich, dass es komisch sein könnte für die Menschen dort, wenn wir von der Factory einfach so ohne spezifisches Ziel die Therapiegemeinschaft anschauen kommen. 
Dora  




Den Workshop in der Arche mit der gehörlosen Brunna genoss ich! Es war toll zu sehen wie "einfach" man sich mit der Gebärdensprache verständigen kann. Ich lernte dass eine Behinderung auch ein Reichtum sein kann!
Elisa 

 






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